In fremden Gewässern: Bootsführerschein international

 

Die Berechtigung, selbst ein Boot lenken zu dürfen, ermöglicht vieles: selbstbestimmtes Reisen, Unabhängigkeit im Urlaub und die Freiheit, dorthin zu fahren, wohin man will und so lange zu bleiben, wie es passt. Wie sieht es aber mit diesen Vorzügen im internationalen Bereich aus?

boot

 

Die bürokratischen Hürden bezüglich des Bootsführerscheins innerhalb der EU sind nicht allzu groß. In den meisten Fällen werden alle gültigen Dokumente auch im Ausland anerkannt und üblicherweise gelten die Bestimmungen des Heimatlandes. Wer also zum Beispiel aus einem Land mit Fürherscheinpflicht kommt, muss das Dokument auch im Ausland vorweisen. Außerdem besteht die Möglichkeit, ein International Certificate of Competence (ICC) abzulegen, das in folgenden Ländern anerkannt wird: Belgien, Bulgarien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Schweiz, Serbien, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Weissrussland. Grundsätzlich sollte man diese Punkte beachten, wenn man mit dem eigenen Boot in Gewässern anderer Staaten fahren will:

 

  • Habe ich alle notwendigen Bootsdokumente und Führerscheine?
  • Muss ich eine spezielle Versicherung abschließen?
  • Gibt es Besonderheiten im Gastland, über die ich Bescheid wissen sollte?

 

Wir bieten ihnen eine kompakte aber vollständige Zusammenfassung der Regelungen, die in den verschiedenen Ländern im europäischen Raum gelten:

 

 Land Bootsführerschein Dokumente und Haftpflichtversicherung Besonderheiten
       
 Belgien ab 20km/h bzw 15m   Dokumente werden anerkannt, Versicherung wird empfohlen  Binnenschifffahrt ist gebührenpflichtig (z.B bei der Einfahrt durch Flandern oder die Wallonie)
 Bosnien -  Herzegowina Führerscheinpflicht für motorisierte Wasserfahrzeuge  Dokumente werden anerkannt, Versicherungspflicht  
 Bulgarien ab 5,7 m  Dokumentewerden anerkannt, Versicherungspflicht  
 Dänemark ab 15 m bzw für Speedboote  Dokumente werden anerkannt, keine Versicherungspflicht  Rettungswestenpflicht, teilweise Jetskiverbot
 Deutschland ab 15 PS    Sonderregelungen für bestimmte Gewässer, z.B Bodensee, Rhein
 Finnland ab 24 m  Dokumente werden anerkannt, keine Versicherungspflicht  
 Frankreich FS-Bestimmungen wie im Heimatland  Dokumente werden anerkannt, keine Versicherungspflicht  Binnenschifffahrt ist gebührenpflichtig
 Griechenland Führerschein für jede Bootsgröße  Dokumente werden anerkannt, Versicherungspflicht  Boot beim ersten Einlaufen bei Hafenpolizei melden! Achtung: eigene Regelung in Zypern
 Großbritannien Führerscheinpflicht für Binnengewässer  Dokumente werden anerkannt, Versicherungspflicht  teilweise gebührenpflichige Kanäle!
 Irland keine Führerscheinpflicht  Dokumente werden anerkannt, keine Versicherungspflicht  
 Italien FS-Bestimmungen wie im Heimatland  Dokumente werden anerkannt, Versicherung ist Pflicht  
 Kroatien  kroatisches Küstenpatent ist Pflicht, ausländische FS werden teilweise anerkannt  Dokumente werden anerkannt, Versicherung ist Pflicht  Küstenschiffahrt ist gebührenpflichtig
 Luxemburg FS-Bestimmungen wie im Heimatland  Dokumente werden anerkannt, Versicherung ist Pflicht  
 Mazedonien  Führerscheinpflicht Dokumente werden anerkannt, Versicheurng ist Pflicht Genehmigung für Binnenschifffahrt nötig
 Niederlande ab 20km/h bzw 15m   ICC wird anerkannt, Vesicherung teilweise Pflicht Gesetzgebung für Binnenschifffahrt beachten!
 Norwegen ab 10 PS/18,5 km/h  Dokumente werden anerkannt, keine Versicherungspflicht  
 Österreich FS-Bestimmungen wie im Heimatland  Dokumente werden anerkannt, keine Versicherungspflicht  temporale Fahrverbote wegen Gewässerschutz
 Polen ab 7,5 m (Segelboot) oder 14 PS  Dokumente werden anerkannt, keine Versicherungspflicht  
 Portugal für Motorboote oder ab einer Entfernung von 300m von der Küste  Dokumente werden anerkannt, keine Versicherungspflicht  
 Rumänien  ab 7 m bzw 20 PS  Dokumente werden anerkannt, keine Versicherungspflicht  
 Schweden ab 12 m  Dokumente werden anerkannt, keine Versicherungspflicht  
 Schweiz ab 8 PS bzw 15 m² Segelfläche  Dokumente werden anerkannt, Versicherung ist Pflicht  unterschiedliche Vorschriften in einzelnen Kantonen, Bodensee und Rhein haben Sonderregelung
 Spanien Segelboote ab 5m, Motorboote ab 4m/15 PS  Dokumente werden anerkannt, Versicherung wird empfohlen  
 Slowakei ab 1t, 5 PS bzw 12 m² Segelfläche  Dokumente werden anerkannt, Versicherungspflicht  
 Slowenien ab 10 PS bzw. 7 m  Dokumente werden anerkannt, Versicherungspflicht  Anmeldung bei Zoll und Polizei erforderlich
 Tschechien ab 1 t, 5 PS oder 12 m² Segelfläche  Dokumente werden anerkannt, Versicherungspflicht ab 20 m   
 Türkei FS-Bestimmungen wie im Heimatland  Dokumente werden anerkannt, keine Versicherungspflicht  
 Ungarn

ab 6,2 m Länge sowie ab 10m² Segelfläche oder 5 PS

 Dokumente werden anerkannt, Versicherung ist Pflicht  für bestimmte Routen ist eine Prüfung notwendig
 Ukraine

alle Wasserfahrzeuge ab 2,5 m

Dokumente werden anerkannt, keine Versicherungspflicht  

 

 

 

Belgien:

In Belgien werden ausländische Dokumente grundsätzlich anerkannt, dort ist also auch der ICC gültig, sofern das Boot den europäischen Standards entspricht. Allerdings muss ein ausländisches Schiffahrtspatant von den belgischen Behörden überprüft werden (Commission d'évaluation des brevets de conduite pour la navigation de plaisance). Für das Steuern von Booten mit über 15km/h Höchstgeschwindigkeit, 10 PS beziehungsweise 20 m Gesamtlänge in Binnengewässern muss man 18 Jahre alt sein und einen gültigen Führerschein vorweisen können, für Boote mit weniger als 10 PS muss man mindestens 16 Jahre alt sein. Es gibt in Belgien neben dem allgemein gültigen Zertifikat für Binnengewässer auch begrenzt gültige Erlaubnisse, die nur für bestimmte Regionen gelten. Für das Befahren von Küstengewässern oder offenem Meer ist kein Schein nötig, allerdings besteht die Möglichkeit, eine offiziell anerkannte "Yachtsman" (Küstengewässer) oder "Yachtnavigator" (offenes Meer) Prüfung abzulegen. Für Schiffe mit mehr als 24 m Länge oder 12 Personen an Bord muss auch auf offenem Meer ein Zertifikat besorgt werden. Will man ein Boot kommerziell nutzen, sind natürlich spezielle Prüfungen notwendig (z.B. STCW-Certificate). Schiffe über 7 m Länge müssen außerdem über ein Funkgerät verfügen, wofür wiederum eine eigen Prüfung nötig ist.

Weiters muss das Boot, falls man mehr als 12 Menschen transportiert, auf Seetauglichkeit überprüft und offiziell registriert sein. Wenn das Boot im Heimatland registriert ist, braucht man kein belgisches Nummernschild, allerdings muss das Schiff Identifikationsmarkierungen und im besten Fall eine Nationalflagge haben. Schiffe mit mehr als 15 m Länge müssen für die Binnenschifffahrt eine Gewichtszertifizierung besitzen, außerdem muss für die Wallonie ein "permis de circulation", für Flandern eine "waterway vignette" gekauft werden. Neben den allgemein gültigen Vorschriften, was an Sicherheitsausrüstung an Bord sein muss (Anker, Feuerlöscher, Nummerntafel/Registrierungsnummer, Navigationslichter, Pumpe, Nebelhorn/Glocke, Rettungsjacke (1 pro Person!), zusätzliches Antrebsmittel, Seile, Bestimmungen des befahrenen Gewässers - Achtung, acht verschiedene Zonen!) muss man zusätzlich auf offener See folgende Ausrüstung mit sich führen: Erste-Hilfe-Kasten, Signalfackeln, Lot, Kompass, luminiszierende Bojen und Seekarten. In der Binnenschiffahrt sollte man besonders auf große, kommerzielle Schiffe Acht geben, grundsätzlich wird auch empfohlen, auf der Steuerbordseite des Wasserweges zu fahren. In den meisten Gegenden gelten außerdem Geschwindigkeitsbegrenzungen, besonders in Naturschutzgebieten! 

Nützliche Links:

Schiffahrtsbehörde (dort kann auch eine umfangreicher Infobroschüre angefordert werden)

Schiffahrtspolizei

Küstenwache

Wasserstraßen und Schleußen

Tourismusinfo auf Deutsch

 

 

 

Bulgarien:


In Bulgarien ist für Boote ab 5,7 Metern Länge ein Bootsführerschein nötig. Es wird für den privaten Gebrauch zwischen Binnen- und Seeschifffahrt, nicht aber zwischen Motor- und Segelbooten unterschieden. Die Anforderungen zur Erlangung eines bulgarischen Bootsführerscheins finden sie hier, grundsätzlich werden aber Führerscheine anderer europäischer Länder anerkannt. Eine Anmeldung des Bootes bei den bulgarischen Behörden ist nur dann nötig, wenn der feste Liegeplatz eines ausländischen Bootes nach Bulgarien versetzt wird. Eine Haftpflichtversicherung ist aber obligatorisch. Auf der Homepage des bulgarischen Verkehrsministeriums finden sie außerdem eine Liste mit wichtigen Kontaktadressen. 

 

 

 

Dänemark:

In Dänemark muss für Boote ab 15 Metern Gesamtlänge ein entsprechender Führerschein vorhanden sein. Allerdings muss auch für das Fahren mit kleineren Booten, die über einen starken Motor verfügen, eine sogenannte Speedboatlizenz vorgewiesen werden können. Grundsätzlich wird aber nicht zwischen Segel- oder Motorbooten unterschieden und ausländische Führerscheine werden in der Regel akzeptiert. Eine Versicherung ist nicht verpflichtend, wird aber empfohlen.

Nützliche Links: 

Tourismusinfo

 

 

 

Spanien:

In Spanien muss man für Segelboote mit einer Schiffslänge von über 5 Metern und für Motorboote mit einer Schiffslänge von über 4 Metern und einer Leistungskraft von über 15 PS einen Bootsführerschein vorweisen können. Boote, die unterhalb dieser Kriterin liegen, dürfen zwar ohne Führerschein, aber nur in bestimmten Küstengewässern gefahren werden. Für Jetskis muss hingegen immer eine Fahrerlaubnis vorgeöegt werden, außer es handelt sich um ein Leihgerät, welches nur in festgeschriebenen Zonen bewegt werden darf. Von Nicht-EU Bürgern wird möglicherweise nach einer spezifischen Zertifizierung zum Führen eines Führerscheins verlangt, die im jeweiligen Konsulat beantragt werden muss.

Solange das Boot unter deutscher beziehungsweise anderer EU-Flagge gefahren wird, reicht der Führerschein des betreffenden Schiffstyps des Herkunftslandes aus. EU-Ausländer, die in Spanien leben und ihr Boot unter spanischer Flagge fahren, benötigen einen inländischen Bootsführerschein. Man kann sich aber auch die Lizenz des Herkunftslandes vom Schifffahrtsamt anerkennen lassen. Diese Bescheinigung ist allerdings nur drei Monate lang gültig. Ausländische Bootsführerscheine werden grundsätzlich nur bei der Anmietung, nicht jedoch beim Bootserwerb anerkannt.

In Spanien werden folgende drei Führerscheinklassen unterschieden:

  • Título de Patrón de Navegación Básico (ab 16 Jahren, Führung von Segelbooten bis zu einer Schiffslänge von 8m, Motorboote bis zu 7,5m; Bis zu 5 Meilen von der Küste entfernt)
  •   Título de Patrón de Embarcaciones de Recreo (ab 16 Jahren, Führung von Booten bis zu einer Länge von 12m Schiffslänge
    Bis zu 12 Meilen parallel zur Küste + zwischen Inseln)

  • Título de Patrón de Yate (ab 18, Führung von Booten bis zu einer Länge von 20m Schiffslänge
    Bis zu 60 Meilen parallel zur Küste)
  • Wird vor Ort ein Boots ausgeborgt, muss dieses versichert werden. Grundsätzlich kümmert sich aber die bootsverleihende Firma um diese administrativen Angelegenheiten. Urlauber, die mit dem eigenen Boot Spaniens Gewässer befahren, benötigen neben einem gültigen Bootsführerschein auch die Schiffspapiere (internationaler Bootsschein) sowie einen aktuellen Steuerbeleg.
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  • Nützliche Links:
  • Tourismusinfo

    Wassersportrichtlinien

     

     

     

    Schweiz:

    In Schweizer Binnengewässern benötigt man einen Bootsführerschein ab 8 PS Motorleistung beziehungsweise ab einer Segelfläche von 15 m² bei Segelbooten. Für den Bodensee gibt es zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz ein spezielles Dreiländerabkommen, die Bodenseeschifffahrtsordnung. In dieser ist normiert, dass ab 6 PS bzw. 10m² Segelfläche ein Bootsführerschein erforderlich ist. Um den Rheinabschnitt mit dem Boot befahren zu dürfen, ist zusätzlich zum Bootsführerschein eine externe Prüfung erforderlich. Bei vorübergehendem Aufenthalt werden ausländische Bootslizenzen meist anerkannt. Bei dauerhaftem Aufenthalt ist eine Umschreibung des bestehenden Bootsführerscheines nur für Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich vorgesehen. Personen anderer Länder müssen zusätzlich eine eigene Bootsführerscheinprüfung in der Schweiz ablegen.

    Bei Eintritt in Schweizer Gewässer muss das Schiff/Boot der jeweiligen Kantonsbehörde und dort dem Schifffahrtsamt gemeldet werden. Es besteht die Möglichkeit einer temporären Zulassung für 4 Wochen, beispielsweise für einen Ferienaufenthalt. Auf dem Bodensee ist für deutsche und österreichische Schiffe keine Meldung erforderlich, da es sich beim Bodensee um ein Kondominium zwischen den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz handelt. Grundsätzlich muss in der Schweiz eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen sein, Ausnahmen bilden Boote unter 2,5 Meter ohne eigene Mororisierung beziehungsweise Segelschiffe mit einer Segelfläche unter 15 m². 

    Nützliche Links:

    Bundesamt für Verkehr

    Binnenschifffahrtsverordnung

     

     

     

    Finnland:

    In Finnland muss man bei Booten ab 24 Metern beziehungsweise im Falle gewerblicher Schifffahrt einen Führerschein vorweisen können. Es werden vier verschiedene Zertifikate unterschieden: Schärenschein (Basiskenntnisse); Küstenschein (Fortgeschrittene, Voraussetzung für ICC), ICC für Motor- oder Segelboote; Hochseeschein (astronomische Seefahrt). europäische Führerscheine werden anerkannt, wenn die Person, die das Boot fährt, mindestens 60% desselben sowie die Nationalität des Herkunftslandes besitzt und unter der jeweiligen Flagge fährt. Zu einer Haftpflichtversicherung wird geraten. 

    Ausländische Bootsdokumente werden in Finnland anerkannt. Touristen dürfen ausländische Boote maximal 6 Monate in Finnland fahren, ohne es beim Zollamt zu melden. Wenn der Reisende Finnland verlässt muss er sein Boot mitnehmen oder es in einem steuerfreien Lager einlagern. Die Verlagerung des Bootes bedarf einer Anmeldung an das finnische Zollamt. Das Boot darf maximal 18 Monate in Finnland in einem steuerfreien Lager gelagert werden. Wenn das Boot länger als 6 Monate in eigenem Gebrauch beziehungsweise länger als 18 Monate in Finnland verweilt, muss es in Finnland versteuert und registriert werden.

    Nützliche Links:

    Gesetzliche Mindestausrüstung

    Sicherheitsvorschriften

    Seekarten

    Wasserstraßen und Kanäle

    Verkehrsministerium

    Verkehrssicherheitsbüro

     

     

     

    Griechenland:

    Grundsätzlich muss in Griechenland für jedes Boot, ausgenommen Ruderboote, ein Führerschein vorgewiesen werden können. Es gibt verschiedene Zertifikate für Motor- und Segelboote unterschiedlicher Größen und ausländische Bootsführerscheine werden im Allgemeinen anerkannt, wenn sie auch in den Heimatländern noch gültig sind. Allerdings kann es sein, dass man wesentliche Stellen übersetzen lassen und eine eidesstattliche Erklärung über die Richtigkeit der Angaben machen muss. Ausländische Bootsdokumente werden ebenfalls anerkannt. Das Abschließen einer Haftpflichtversicherung ist in Griechenland verpflichtend, außerdem muss ein ausländisches Boot im ersten grichischen Hafen, den es anläuft, der Hafenpolizei gemeldet werden.

    Auch in Zypern werden ausländische Dokumente normalerweise anerkannt und eine Haftpflichtversicherung ist nicht obligatorisch. Grundsätzlich werden in Zypern nur kleine High-Speed-Boote (bis 15 m Länge, ab 15 Knoten) reguliert, für diese muss man einen passenden Führerschein vorweisen können, der auch aus dem Heimatland stammen kann.

    Nützliche Links:

    Griechische Schiffahrtsbehörde

    Zypriotische Schiffahrtsbehörde

     

     

     

     

    Großbritannien:

    In England muss für die Küstenschifffahrt mit Booten bis 24 Metern oder 80 Tonnen kein Führerschein vorhanden sein, wohl aber für das Befahren von Binnengewässern. Es wird unterschieden zwischen Motorboot- und Segelschein und das Vorhandensein eines ICC ist zu empfehlen. Andere Führerscheine werden teilweise nach Durchsicht ebenfalls bestätigt. Für die Themse, den Medway und Flüsse in Ostengland muss man sich bei British Waterways registrieren, für das Befahren der Norfolk and Suffolk Broads muss eine Gebühr bei der zuständigen Behörde entrichtet werden. Es ist in Großbritannien verpflichtend, eine Versicherung abzuschließen, die der britischen Finanzmarktaufsicht untersteht. Natürlich müssen Boote in England auch den vorgeschriebenen Sicherheitsstandards entsprechen.

    Nützliche Links: 

    Motorboote

    Segelboote

    Binnenschifffahrt

     

     

     

     

    Irland:

    In Irland ist kein Bootsführerschein vorgeschrieben und es wird nicht zwischen Binnen- und Seeschiffahrt beziehungsweise zwischen Segel- oder Motorbooten unterschieden. Eine Verischerung abzuschließen ist nicht Pflicht, wird aber empfohlen. Sieben der wichtigsten Binnengewässer Irlands werden von der Behörde Waterways Ireland verwaltet. Die Gewässer dürfen befahren werden, allerdings ist teilweise eine Benutzungsgebühr zu entrichten, etwa auf dem Shannon, wenn das Boot über 15 PS hat oder im Erne System, wenn das Boot über 10 PS hat. 

    Wird ein neues Boot von über 7,5 Meter Länge dauerhaft nach Irland eingeführt, muss die irische Mehrwertsteuer an das irische Finanzamt entrichtet werden. Für die permanente Einfuhr eines gebrauchten Bootes von über 7,5 Metern Länge muss nachgewiesen werden, dass Mehrwertsteuer in einem anderen Land entrichtet wurde. Werden Boote vorübergehend nach Irland gebracht, sind sie, wenn sie in einem nicht-EU Land registriert sind, meldepflichtig.

    Nützliche Links:

    Küstenwache

    Bürgerinformation

    Segelgesellschaft

     

     

     

    Mazedonien:

    In Mazedionien ist ein Bootsführerschein nötig. Menschen ab 18 Jahren, die über die entsprechende fachliche Schulung verfügen und körperlich und geistig dazu in der Lage sind, dürfen Boote mit bis zu 12 Personen steuern, unabhängig davon, ob es sich um ein Segel- oder Motorboot handelt. Boote unter 5 Metern beziehungsweise 6 PS dürfen auch schon ab 16 gelenkt werden. Die Anerkennung der Bootsführerscheine erfolgt auf Basis der Gegenseitigkeit. Damit ein ausländisches Boot in die Binnengewässern der Republik Mazedonien fahren kann, braucht man eine Genehmigung. Die Genehmigung wird von der "Captains-Kapetanija" ausgestellt, bevor das Boot ins Wasser abgegeben wird. Folgende Unterlagen sind notwendig: Bootsdokumente der zuständigen Behörde im Heimatland; Eigentumsbeweis oder Nutzungsgenehmigung für das Boot;Passagierliste; Haftpflichtversicherung.

     

     

     

    Niederlande:

    In Holland muss man für Boote über 15 Meter beziehungsweise auch für kleinere Motorboote, die schneller als 20 km/h fahren können, einen Führerschein besitzen. bei ausländischen BootsführerInnen ist der Besitz eines ICC gemeinsam mit dem Führerschein des Heimatlandes verpflichtend. Eine Versicherung für Vergnügungsboote ist in den Niederlanden nicht verpflichtend, wird aber empfohlen. Grundsätzlich wird nicht zwischen Segel- und Motorbooten unterschieden, es existieren aber spezielle Regelungen, zum Beispiel in Hinblick auf Vorfahrt und Beleuchtung. Die genauen Polizeivorschriften sollten also beachtet werden. Für die Binnengewässer, die Rijkswaterstaat unterstehen, sind keine Gebühren zu entrichten, manche Gemeinden verlangen aber für Schleußen, Brücken oder Häfen eine Gebühr, die vor Ort zu entrichten ist. 

    Nützliche Links: 

    Polizeivorschriften für Binnenschifffahrt

    Polizeivorschriften für den Rhein

     

     

     

    Norwegen:

    In Norwegen braucht man für Wasserfahrzeuge ab 10 PS/ 18,5 km/h eine Lenkberechtigung. Den entsprechenden Bootsführerschein kann man ab 16 Jahren machen, dieser gilt dann für Boote, die kleiner sind als 15 Meter. Führerscheine anderer europäischer Länder werden üblicherweise anerkannt, sollten aber in einer englischen oder skandinavischen Version vorgewiesen werden können. Der ICC wird akzeptiert, wenn er den Beriech Küstennavigation umfasst. Streng verboten ist das Fahren unter Alkoholeinfluss: sollte eine Alkoholisierung mit mehr als 0,8 Promille festgestellt werden, ist mit strengen Strafen zu rechnen! Eine Haftpflichtversicherung ist in Norwegen nicht obligatorisch.

    Nützliche Links:

    Vorschriften

     

     

     

    Ukraine:

    In der Ukraine muss man für alle Wasserfahrzeuge ab 2,5 Metern eine Lenkberechtigung vorweisen können. Die Schiffsarten werden folgendermaßen abgegrenzt: Jetski; Motorboote bis 6m (inklusive Segelboote mit Hilfsmotor dieser Größe); Kleinboote mit einer Motorleistung bis 75 PS oder unter 10 Registertonnen beziehungsweise nicht selbstfahrende Schiffe bis 80 Registertonnen; Sportboote zwischen 2,5 und 24 Meter jeglicher Antriebsart. 

    Ausländische Führerscheine werden auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit anerkannt, eine Haftpflichtversicherung ist je nach Schiffsart nicht obligatorisch, wird aber empfohlen. Eine Liste mit wichtigen Kontaktadressen finden sie hier.

     

     

     

    Ungarn:

    In Ungarn ist für Schiffe über 6,2 Meter Länge sowie für Schiffe mit einer Segelfläche, die 10 m² überschreitet, ein Bootsführerschein nötig. Im Falle einer Motorisierung muss ab 5 PS eine Fahrerlaubnis vorgezeigt werden können. Die Fahrerlaubnis für Binnengewässer erlaubt, Schiffe mit bis zu 20 m Länge und zwölf Personen an Bord zu steuern. Fahrerlaubnisse, die in einem EWR-Mitgliedsstaat ausgestellt wurden, werden in Ungarn anerkannt, allerdings muss man für manche Routen eine eigene Prüfung ablegen, um die betroffene Wasserstrecke befahren zu dürfen. Im Ausland registrierte Wasserfahrzeuge müssen über einen gültigen Schiffsbrief sowie das entsprechende Schiffszeugnis verfügen; diese werden von den ungarischen Behörden akzeptiert, vorausgesetzt, die Schiffszone ist angeführt und das Fahrzeug verfügt über eine gültige technische Zulassung. Eine Haftpflichtversicherung ist nicht verpflichtend, allerdings ermöglichen die meisten ungarischen Häfen die Benützung ihrer Wasserfläche nur bei gültiger Haftpflichtversicherung. 

    Leider gibt es keine Informationsseiten in englischer oder deutscher Sprache.

     

     

     

    Polen:

    In Polen ist für für Segelboote mit einer Rumpflänge über 7,5 m und für Motorboote mit der Motorleistung über 10 kW ein Bootspatentspatent vorgeschrieben und es wird zwischen Segel- und Motorbootscheinen unterschieden. Ausländische Führerscheine und Bootsdokumente werden anerkannt und eine Haftpflichtversicherung ist nicht obligatorisch. 

    Nützliche Links:

    Polnischer Segelverband

    Polnischer Motorbootverband

     

     

     

     

    Portugal:

    In Portugal muss man einen Bootsführerschein vorweisen können, sobald das Boot über einen Motor verfügt beziehungsweise mehr als 300 m vom Ufer entfernt navigiert wird. Es gibt in Portugal verschiedene Klassen von Bootsführerscheinen, die sich nach Größe des Bootes, Leistung des Motors und Bereich, in dem navigiert wird, richten. Eine Einteilung in Segel- und Motorbootscheine gibt es nicht. Eine Übersicht finden Sie auf der Internetseite der zuständigen portugiesischen Behörde, die jedoch nur in portugiesischer Sprache zur Verfügung steht: IPTM Instituto Portuário e dos Transportes Marítimos.

    Ausländische Bootsführerscheine werden grundsätzlich anerkannt, wenn sich das Boot vorrübergehend, also unter 6 Monaten, in portugisischen Gewässern aufhält. Wer sich in Portugal dauerhaft niederlässt, muss das Boot auch in Portugal registrieren und hierfür die entsprechenden Versicherungen abschließen sowie die fälligen Steuern bezahlen.

     

     

     

    Kroatien:

    Grundsätzlich ist in Kroatien für alle motorisierten Boote und Segelboote über 2,5 Meter ein Bootsführerschein/Motorbootschein gesetzlich vorgeschrieben. Die Küstenpatente werden in unterschiedliche Kategorien eingeteilt:

    • Küstenpatent A: Sie sind berechtigt Wasserfahrzeuge mit begrenzter Motorleistung (20 PS) und einer Länge von maximal 7 m innerhalb der 3 Seemeilenzone zu führen.   
    • Küstenpatent B:  Dieses berechtigt Sie zum Führen von Segel- und Motoryachten sowie Jet-Ski innerhalb der 12 Seemeilenzone- ohne PS- Grenze, bis zu einer Länge von ca. 18m (abhängig von Bauart). Inkludiert ist eine Funkberechtigung für kroatische Gewässer
    • Küstenpatent C: Es berechtigt zum gewerblichen Gebrauch Ihres Wasserfahrzeuges für 5 Jahre.

    Die Prüfungen können in den kroatischen Hafenämtern sowie im Kroatischen Ministerium für Meer, Verkehr und Infrastruktur (Ministarstvo pomorstva, prometa i infrastrukture) angeboten. Für die Klassen A und B ist es nicht verpflichtend, einen theoretischen Kurs im Vorfeld zu besuchen, für das Küstenpatent B ist es aber auf Grund der UKW-Ausbildung empfehlenswert, da die Prüfung sonst schwer zu bewältigen ist. Anders bei dem Bootsführerschein der Klasse C, hier müssen Sie einen Kurs besuchen. Allerdings werden auch Führerscheine aus dem Heimatland anerkannt, sofern sie den Auflagen entsprechen. Auch ausländische Bootsdokumente werden in Kroatien anerkannt, solange sie den Vorschriften des Herkunftslandes entsprechen. 

    In Kroatien muss keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, wenn das Boot im Herkunftsland registriert ist und dort eine Haftpflichtversicherung besteht. Sollte keine Haftpflichtversicherung in dem Herkunftsland gesetzlich vorgeschrieben sein, muss eine Haftpflichtversicherung im zuständigen Hafenamt abgeschlossen werden.

    Nützliche Links:

    Kroatische Schiffahrtsbehörde

    Tourismusinfo

     

     

    Italien:

    In Italien wird nicht zwischen See- und Binnenschein oder zwischen Motor- und Segelbooten unterschieden. Als italienischer Staatsbürger muss man für jene Boote eine Lenkberechtigung vorweisen, die mehr als 40,8 PS beziehungsweise mehr als 750 cm³ (Zweitakter), 1000 m³ (Außenbord-Viertakter), 1300 m³ (Innenbord-Viertakter) oder 2000 m³ (Diesel) haben. Für Jetskis oder um Wasserski zu fahren ist außerdem ein Schein nötig, ebenfalls wenn man die 6-Meilen Küstenzone verlässt. Wenn man als EU-Bürger unter ausländischer Flagge fährt, entspricht die Führerscheinpflicht aber den Bedingungen des Heimatlandes. Des Weiteren unterscheidet man in Italien unabhängig von der Antriebsart drei verschiedene Arten des Bootsführerscheins: eine Lizenz berechtigt zum steuern von Schiffen über 24 m Länge; eine befähigt das Befahren der 12-Meilen Küstenzone; und eine Lizenz gilt unbeschränkt. 

    In Italien werden ausländische Bootsdokumente anerkannt. EU-Boote dürfen sich frei in den nationalen italienischen Gewässern aufhalten und die italienischen Häfen ohne besondere Formalitäten anlaufen. Es genügt, dass sie ihre nationalen Schiffspapiere und Sicherheitsbescheinigungen mitbringen. Eine Haftpflichtversicherung ist vorgeschrieben, die Mindestdecksumme liegt bei 5 Mio Euro für Personenschäden und bei 1 Mio Euro für Sachschäden. Der Versicherungsnachweis muss immer an Bord mitgeführt werden; außerdem ist die „Grüne Karte“ mitzubringen. 

    Leider existiert keine deutschsprachige Seite mit Informationen, hier kann man sich aber unter der Rubrik "norme" genau auf italienisch informieren.

     

     

     

    Rumänien:

    In Rumänien muss für Boote ab 7 Metern beziehungsweise ab 20 PS ein Bootsführerschein vorgewiesen werden können. Der rumänische Bootsführerschein ist in folgende 4 Klassen eingeteilt:

    A - für Binnengewässer und überall auf See
    B - für die See in der Küstenzone bis maximal 12 Meeresmeilen vom Festland entfernt
    C - für die See in der Küstenzone bis maximal 6 Meeresmeilen vom Festland entfernt
    D - für Binnengewässer.

    Für ein Segelboot benötigt man zusätzlich zum Bootsführerschein ein Beweisdokument, welches belegt, dass man auch eine Schulung für die Segelschifffahrt bei einer dazu zugelassenen Stelle gemacht hat. In Rumänien werden Bootsführerscheine und Dokumente aus anderen Ländern anerkannt. Wenn man mit einem Boot auf dem Wasserweg nach Rumänien kommt, muss man sich im ersten Hafen, in dem das Boot anlegt, einerseits bei der Grenzpolizei und andererseits beim Harbor Master (Hafenamt) anmelden. Eine Haftpflichtversicherung ist für Boote nicht verpflichtend, es ist aber sehr zu empfehlen eine abzuschließen. 

    Nützliche Links:

    Schifffahrtsbehörde

     

     

    Schweden:

    In Schweden muss man einen Bootsführerschein besitzen, wenn die Bootsmaße 12 mal 4 Meter oder größer sind, wobei das Boot ab diesem Ausmaß als Schiff eingestuft wird. Da ein Bootsführerschein für kleinere Boote nicht von Notwendigkeit ist, existieren auch keine Unterschiede zwischen Binnen- und Seeschein. Allerdings ist jeder Schiffsführer laut dem schwedischem Seekodex verpflichtet dafür zu sorgen, dass das Schiff sicher besetzt wird und er über das nötige Wissen verfügt, um das Schiff sicher zu steuern. Andernfalls droht eine Geld- oder Gefängnisstrafe. Es existieren keine Unterschiede zwischen Segel- und Motorbooten. Bei beiden ist ein Bootsführerschein nur notwendig, wenn sie die oben angebende Maße überschreiten. 

    Bootsführerscheine aus der EU werden anerkannt. Das International Certificate of Competence (ICC) wird in Schweden nicht offiziell akzeptiert. Es obliegt den Bootsverleihern, ob sie gewillt sind, den ICC zu akzeptieren. Ausländische Bootsdokumente werden aber anerkannt und man muss das Boot nicht bei den einheimischen Behörden melden. Eine Haftpflichtversicherung ist nicht verpflichtend, aber es ist üblich, eine solche abzuschließen.

    Nützliche Links:


    Verkehrsministerium

    Küstenwache

     

     

     

    Slowakei: 

    In der Slowakei muss man für Wasserfahrzeuge eine Lenkberechtigung vorweisen können, deren Gesamtgewicht inklusive des zugänglichen Nutzungsgewichtes mehr als 1.000 Kg ist, oder deren Stärke des Triebwerkes mehr als 5 PS ist, oder deren Segelfläche größer als 12 m2 ist. Es wird außerdem zwischen dem Befahren von Flüssen und von Seen unterschieden, je nach Größe des Bootes und befahrenem Gewässer gibt es vier verschiedene Führerscheinkategorien.

    Ausländische Bootsführerscheine werden aber anerkannt, und auch Bootsdokumente ausländischer Wasserfahrzeuge, die von zuständigen Organen anderer Staaten ausgestellt worden sind, können im Sinne der Bedingungen der gegenseitigen Anerkennung oder der Bedingungen laut internationaler Verträge anerkannt werden. Als ausländische Wasserfahrzeuge gelten nicht solche Fahrzeuge, denen Bootsdokumente in einem anderen Mitgliedstaat der EU oder des EWR ausgestellt wurden. Innerhalb der EU besteht keine Meldepflicht; die Voraussetzung ist, dass die Dokumente (Bootsführerschein, Bootsdokumente) unter den selben oder vergleichbaren Bedingungen ausgestellt worden sind, wie sie in der Slowakei gültig sind. Allerdings muss man eine Haftpflichtversicherung vorweisen können. 

    Nützliche Links:

    Staatliches Hafenamt

     

     

     

    Slowenien:

    In Slowenien muss man für ein Boot ab 7 Metern beziehungsweise ab einer Motorleistung von 10 PS einen Bootsführerschein vorweisen können. Auch hier wird wie in anderen Fällen vom Grundsatz der Reziprozität ausgegangen, das heißt, wenn ein Staat den slowenischen Bootsführerschein anerkennt, erkennt Slowenien auch Führerscheine an, die von diesem Land ausgestellt worden sind. Bei Booten unter 24 Metern wird nicht zwischen Segel- und Motorbooten unterschieden, das Anmieten eines Bootes in Slowenien stellt also für die Besitzer der meisten Führerscheine kein Problem dar. Für das eigene Boot ist das Abschließen einer Versicherung verpflichtend. Weitere Informationen finden sie bei der slowenischen Schifffahrtsbehörde

     

     

     

     

    Tschechien:

    In Tschechien ist für Boote ab 5 PS, 12 m² Segelfläche oder einem Gesamtgewicht von einer Tonne ein Bootsführerschein vorzuweisen. Ausländische Bootsfürherscheine, die den internationalen Standards entsprechen, werden anerkannt, allerdings nur jene für Binnenschiffahrt. Besitzt man also nur einen Führerschein für die Küstenschiffahrt, muss man einen tschechischen Bootsfürherschein machen, um dort fahren zu dürfen.

    Das Befahren der Binnengewässer Tschecchiens sowie die Benützung der Schleußen ist gratis, eine Pflichtversicherung muss erst abgeschlossen werden, wenn das Boot länger als 20 Meter ist, die Wasserverdrängung mehr als 100 Tonnen beträgt oder wenn das Boot mehr als 12 Personen transportieren kann. Leider gibt es keine Seiten auf Deutsch oder Englisch, hier finden sie Informationen auf Tschechisch.

     

     

     

     

    Bosnien-Herzegowina:

    In Bosnien-Herzegowina muss man unabhängig davon, wie stark die Motorleistung ist, einen Fürherschein vorweisen können, sobald man ein motorisiertes Wasserfahrzeug bewegt. Ausländische Führerschein werden aber akzeptiert. Es existiert außerdem keine Unterscheidung zwischen Binnen- und Seeschiffahrt sowie zwischen Segel- und Motorbooten. In BiH werden ausländische Bootsdokumente anerkannt. Das Boot muss bei den Behörden angemeldet werden um abhängend von der Länge, Stärke des Bootes und einer Aufenthaltsdauer, Gebühren für die Nutzung zu zahlen. Eine Haftpflichtversicherung muss abgeschlossen werden, es werden aber auch ausländische Versicherungen anerkannt. Weiterführende Links konnten leider keine gefunden werden, eine direkte Kontaktaufnahem mit der Hafenbehörde ist aber möglich.